Interview in der MYSELF (Ausgabe Januar 2018)

Das Interview in der MYSELF Fibromyalgie betrifft viele Menschen. Menschen, denen man es nicht ansieht. Trotzdem sind sie überall – theoretisch. Praktisch sieht das noch immer anders aus. Es wird zu wenig geredet, zu wenig aufgeklärt über diese chronische Schmerzerkrankung. Das möchte ich ändern. Ab HEUTE auch in der neuen Januar-Ausgabe der Zeitschrift MYSELF. Dort findet ihr ein Interview mit mir, FibroFee und Dr. Michaela Moosburner vom Krankenhaus für Naturheilweisen in München. Im Interview in der MYSELF werden Fragen geklärt wie: „Warum weiß man so wenig über die Krankheit?“ und „Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“ Wie die Redaktion überhaupt auf das Thema Fibromyalgie aufmerksam wurde? Durch das Fibromyalgie-Outing von Lady Gaga

BSB Vol. 11 – Was kannst du denn noch essen?!

Varianten: „Ach, ne, das darfst du ja alles nicht essen. Schlimm.“ „Was isst du denn dann noch? Das könnte ich ja nicht!“, „Iss doch wenigstens ein bisschen. Das kann ja nicht groß schaden.“ Diese ewige Diskussion und die Erklärungsdebatten um’s Essen – ich habe sie so satt (haha)! Es gibt kaum ein Thema, bei dem sich andere Leute ständig derart einmischen müssen und man sehr oft in einen Rechtfertigungsmodus gedrängt wird. Ist ja auch klar, denn überall, wo es gesellig zugeht, wo man sich trifft und man länger verweilt, dort wird gegessen. Essen ist so ein Punkt, an dem für uns Fibromyalgie-Patient*innen ganz schnell sichtbar wird, was sich sonst meist

Los geht’s: meine Kur mit einer speziellen Fibromyalgie-Therapie! (Anzeige)

Endlich geht’s los – heute startet meine Kur. Zum dritten Mal werde ich eine Kur mit einer speziellen Therapie zu Fibromyalgie machen. Seit meiner Diagnose habe ich schon so viel ausprobiert, aber nichts hat mir so gut geholfen wie das. Leider ist die Therapie zwar bei den Krankenkassen anerkannt, aber wenige Ärzt*innen und Patient*innen wissen davon, dass sie bei Fibromyalgie sehr gut wirkt. Na, seid ihr neugierig geworden? Dann folgt mir auf Facebook, Instragram und Twitter. Dort werde ich euch die nächsten drei Wochen mitnehmen und euch zeigen, was ich dort mache und wie alles abläuft. Am meisten erfahrt ihr auf meinem Instagram-Profil: dort werde ich in den Stories unter

Fibromyalgie ist, … Nr. 2 – Vom Umgang mit einer unsichtbaren Erkrankung

Liebe Leute, ich bin immer noch überwältigt von der unglaublichen Resonanz auf meinen Beitrag „Fibromyalgie ist, … Nr. 1“! Er wurde allein auf Facebook in zweieinhalb Tagen über 1.000 Mal geteilt – so verrückt! Vielen Dank für alle eure Kommentare, Nachrichten und Zusendungen! Danke auch an alle, die den Artikel geteilt haben. Ich bin sehr froh darüber, denn auf diese Weise können wir zusammen mehr Aufmerksamkeit für das Thema Fibromyalgie und unsichtbare Erkrankungen im Allgemeinen schaffen. Und da diesbezüglich immer noch sehr viel Unverständnis und Unwissenheit herrschen, ist es höchste Zeit daran etwas zu ändern. UNSICHTBARE ERKRANKUNGEN: DIE UNERKANNTE BELASTUNG DES SOZIALEN DESINTERESSES Ich kann es nur immer wieder sagen:

BSB Vol. 10 – Du musst dich einfach mal entspannen!

Varianten: „Komm einfach mal runter.“, „Würdest du dich entspannen, dann hättest du diese Probleme nicht.“, „Du machst dir einfach zu viele Gedanken.“, „Lern doch mal abzuschalten.“, „Probier’s mal mit Lavendel.“ Die erste Erwiderung, die mir dazu einfällt: „Und du musst einfach mal die Klappe halten und zuhören“. Erfahrungsgemäß weiß der RatSCHLAGgeber auch in diesem Fall wenig über die Abläufe im Körper Fibromyalgie-Erkrankter. Diese zu kennen ist aber essentiell, um zu erklären warum diese Aussage oft ziemlicher Bullshit ist. Trotzdem muss ich zugeben, dass dahinter auch ein bisschen Wahres steckt. Aber immer der Reihe nach. Einem von Fibromyalgie geplagten Menschen zu sagen, er solle sich doch einfach mal entspannen ist  ungefähr

Fibromyalgie ist… den Mut nicht zu verlieren

DANKE LIEBE COMMUNITY  Erst einmal möchte ich mich bei euch allen da draußen für das zahlreiche Feedback zu meinem letzten Blogartikel „Fibromyalgie ist… Nr. 1!“ bedanken! Es hat mich wahnsinnig gefreut zu sehen, dass euch der Beitrag derart angesprochen hat und ihr bei der Aktion, den Satz „Fibromyalgie ist…“ zu vervollständigen, so toll mitgemacht habt. Ihr habt mir so viele Nachrichten und Kommentare geschickt – ganz großes Danke! Ich will trotzdem noch ein paar mehr Sätze von euch sammeln, um dann die schönsten auswählen zu können, weil sich viele Sätze sehr ähneln. Also schreibt mir auch gerne unter diesem Artikel wieder einen Kommentar oder schickt mir eine Nachricht in der

Fibromyalgie ist,… Nr. 1

Was ist Fibromyalgie eigentlich? Wie fühlt sich das an? Was heißt das konkret, also im Alltag? Wie verändert sie das Leben derjenigen, die sie haben? Das sind wohl die häufigsten Fragen, die sich Nicht-Betroffene stellen – oder stellen sollten. Und das sind Fragen, die sich nicht leicht beantworten lassen. Nicht nur, weil die Medizin noch keine Ursache für diese Krankheit gefunden hat. Sondern weil es schwer ist, das zu beschreiben, was die Fibromyalgie mit dem eigenen Körper macht. Weil die Antworten darauf unbequem und schmerzhaft sind, wie die Erkrankung selbst. Und weil diese Erkrankung so oft verharmlost, belächelt, missverstanden und – leider am häufigsten – komplett ignoriert wird. Vom Umfeld,

BSB Vol. 9: „Was, du gehst schon? Sei kein Spielverderber!“

Varianten: „Musst du etwa früh aufstehen und lernen? Uncool!“, „Sei doch mal ein bisschen spontan!“, „Sei doch nicht so langweilig.“ Tja, wo soll ich da anfangen. Vielleicht damit, dass ich zugebe, dass diese Vorwürfe durchaus zutreffen. Ich bin tatsächlich oft ein „Spielverderber“, ich bin uncool, ich bin wenig spontan und ich bin aus der Perspektive Gleichaltriger ziemlich langweilig. Ich meckere über Lärm und ziehe mich oft zurück, weil es mir in Gesellschaft häufig zu laut ist. Ich nehme dann ab einem bestimmten Lärmpegel, einem bestimmten Menschenaufkommen und nach einer gewissen Uhrzeit nur noch spärlich an Gesprächen teil. Ich bin sehr selten bis niemals auf coolen Partys, hippen Festivals, geilen Feten,

BSB Vol. 8: „Du musst einfach positiv denken!“

Varianten: „Du bist immer so negativ.“, „Denk doch mal positiv.“, „Probier’s mal mit Positivem Denken.“ „Anderen geht’s noch viel schlechter, sieh’s doch mal positiv.“ VOM ZWANG DER GUTEN LAUNE Wie ihr vielleicht schon aus meinem Artikel über die Jammerpilger („Boah, ich weiß wie du dich fühlst! ….“) wisst, bin ich kein Freund der Sorte Leute, die sich ständig in ihrem eigenen Elend wälzen müssen. Ständiges Jammern, Schwarzmalerei und die Schuld stets auf Andere – wahlweise Ärzte, die Familie, das System oder das fliegende Spaghettimonster  – abzuschieben, ist für mich nichts, was mir im Umgang mit meiner chronischen Erkrankung besonders hilfreich erscheint. Was mich aber fast genauso nervt sind Leute, die

Von Fibromyalgie, dem Murmeltier und einer Zeitreise

Hier folgt die Fortsetzung der Geschichte von Dr. Bullfrog: hier geht’s zum kompletten ersten Teil. WAS BISHER GESCHAH: Die Protagonistin Ria trifft in einer Kuranstalt unerwartet auf einen Arzt, der einem Ochsenfrosch gleicht – Dr. Bullfrog. Dieser hält einen Monolog darüber, dass er herausgefunden habe, wie die Krankheit Fibromyalgie geheilt werden könne. Seine haltlosen Erklärungen und die Urteile, die er über Ria fällt, ohne sie zu kennen, machen sie sprachlos und vor allem wütend. Doch bevor sie zu Wort kommen kann, ist das „Gespräch“ auch schon vorbei. Wutentbrannt stürmt sie aus der Kuranlage hinein in den Wald. Plötzlich dringt ein Wispern aus einem Gebüsch, dem sie durch das Dickicht folgt.