„Fibromyalgie – gibt’s doch gar nicht!“

Ich muss zugeben, ich habe einige Zeit mit mir gerungen, ob und wie ich diesen Text schreiben soll. Ich habe diesen elenden und leider immer noch zu oft geäußerten Satz „Fibromyalgie – gibt’s doch gar nicht!“ ganz bewusst nicht in mein Bullshit-Bingo aufgenommen. Die Existenz der Fibro steht außer Frage, und ich wollte denjenigen, die das immer noch nicht einsehen wollen und zu denen die neusten Forschungsergebnisse anscheinend immer noch nicht durchgedrungen sind, keinen Raum auf meinem Blog bieten. Das bringt diese Ignoranten aber natürlich leider nicht zum Verstummen.

IGNORANTEN – ICH KOTZ EUCH GLEICH AUF DEN BILDSCHIRM

Und als ich dann zufällig bei Youtube auf dieses Video zum Thema Fibromyalgie auf dem Kanal von „Rohe Energie“ gestoßen bin, den ich bis dato eigentlich ganz gern geschaut habe, wusste ich nicht, ob ich zuerst kotzen oder etwas kaputt schlagen sollte. Ich konnte es nicht fassen, was Frau Dr. Petra Bracht in ihrem Video über das Thema Fibro von sich gibt – dass es die Fibromyalgie nämlich gar nicht gäbe. Als sich dann noch wenige Tage später in einer Fibro-Gruppe ein Mitglied verletzt und wütend an uns gewandt hat und erzählte, dass sie von Bekannten belehrt wurde, dass ihre Krankheit nicht existiere und diese sich auf die Videos von Liebscher und Bracht (L&B) berufen haben, war’s bei mir vorbei.

Das Erschreckende ist, dass Liebscher und Bracht eine aggressive Marketingstrategie verfolgen und so einem recht großen Publikum bekannt sind. Ich kann diese Aussagen zwar nicht aus der Welt schaffen, aber ich werde sie sich nicht unkommentiert stehen lassen – so viel steht fest.

Zurück zum Video. Ich fasse mal kurz die wichtigsten Thesen und Aussagen von Frau Bracht zusammen:

  • „Man kann Fibromyalgie, wenn man aktiv wird, SELBST aktiv wird […] dann kann man die ganz normal behandeln und in die Heilung bringen.“
  • der Grund für Fibro aus ihrer Sicht: mangelnde Bewegung, einseitige Bewegung, dadurch bevorstehende Schädigungen der Gelenke, zu hoher Muskeltonus durch Gifte und falsche Ernährung
  • ihre Empfehlungen: Osteopressur bzw. Schmerzpunktpressur – eine bei L&B zentrale Methode –, Eigenübungen (Engpassdehnung), gesunde Ernährung, Fastenkur, Basenkur, Entsäuerung, Smoothies

Außerdem gibt ihr Mann, Roland Liebscher-Bracht – verfügt übrigens über keine medizinische Ausbildung – in einem weiteren Video die gleichen Annahmen von sich, wenigsten in einem etwas versöhnlicheren Tonfall als seine Frau. Das war’s dann aber auch schon.

KOMMT DA NOCH WAS?

Wer unter euch sich schon etwas mit dem Thema Fibromyalgie beschäftigt hat und sich jetzt verwundert fragt „Kommt da noch was? Wie, war das jetzt alles?!“ – ja, liebe Leute, das war alles! So einfach ist nach L&B die Heilung von Fibromyalgie! Wir waren bisher nur einfach zu blöd! Alle anderen Ärzte, Therapeuten und Patienten haben schlichtweg keine Ahnung!

Wenn Frau Bracht sagt, dass man Fibro „wenn man aktiv wird, SELBST aktiv wird – und das ist eben das Schwierige, dass die Leute selbst mitmachen müssen – ganz normal behandeln […]“ (ab ca. min 4.00) kann, dann bezeichnet sie uns Betroffene damit durch das Hintertürchen als erstens zu doof und zweitens zu faul, um gesund zu werden.  Und das finde ich echt heftig!

Wenn ihr Zweifler euch da draußen jetzt fragt, wie ich wissen kann, dass ihre Methoden nicht heilen, dann kann ich euch sagen – ich habe schon alles davon ausprobiert. Ja, wirklich alles! Ernährungsumstellung, Einstellung des Säure-Basen-Haushaltes, Fastenkur usw. usw. und sogar die von L&B „entwickelte“ Schmerzpunktpressur bei verschiedenen Physiotherapeuten. Außerdem halte ich mich an ein tägliches Bewegungsprogramm, das Kräftigungsübungen, Dehnübungen und Faszienmobilisation umfasst. Und ich kann euch sagen – ja, vieles davon hilft! Man braucht Geduld, einiges braucht Jahre, aber auch ich bin drangeblieben. Es geht mir besser damit und ich möchte manches davon nicht mehr missen.

DAS RAD NEU ERFUNDEN

Die Methoden von L&B sind also durchaus wirksam und sinnvoll aber sie sind, und jetzt komme ich zu meinem zweiten Kritikpunkt, weder besonders neu und innovativ, noch Wundermethoden, die eine schwere Fibromyalgie heilen können. Die von Frau Bracht so mit Nachdruck vorgebrachte Empfehlung zu ständiger Bewegung ist – oh Wunder – auch wichtiger Bestandteil der offiziellen Leitlinien zur Behandlung von Fibromyalgie. Die Bewegungen und Übungen, die L&B als neue Methode verkaufen, ist eine Sammlung von altbewährten Methoden aus Physiotherapie, Bewegungstherapien und Sportarten unter neuem Label – that’s it. Wer einen guten Physiotherapeuten zur Seite hat, der wird ganz ähnliche Übungen von ihm an die Hand bekommen. Und wer wie ich, selbst nach Lösungen und Erklärungen sucht, oder wessen Leidensdruck einfach groß genug ist, der wird auch auf die anderen von Bracht geäußerten Tipps stoßen und zumindest einige davon ausprobieren – und das trifft meiner Meinung nach auf die die meisten Fibro-PatientInnen zu!

Kurzum: Was Liebscher und Bracht so groß bewerben und verkaufen, daran ist wenig Neues und viel Marketing. Man könnte auch sagen, sie geben vor das Rad neu erfunden zu haben. Aber egal, Hauptsache, das Rad 2.0 mit dem dicken L&B-Logo drauf verkauft sich gut.

DIE IRREFÜHRENDE BEZEICHNUNG „SCHMERZSPEZIALISTEN

Ich habe schon häufiger von meinen Ärzten gehört, dass ich eine ihrer aktivsten Patientinnen bin, – aber geheilt hat mich das bis heute nicht. Leider. Zu wenig aktiv, scheidet also in meinem Fall aus. Bin ich also einfach zu doof? Mal sehen.

Fragwürdig ist nämlich auch, dass sich L&B als Schmerzspezialisten anpreisen und eine Schmerztherapieausbildung anbieten. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend. Bis vor kurzem gab es in Deutschland keine offiziell anerkannte Ausbildung zum Schmertherapeuten. Seit Ende der 90er Jahre dürfen geschulte Ärzte, die eine 12-monatige Weiterbildung absolviert haben – etwa Anästhesisten –, die geschützte Bezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ verwenden. Wenn ihr nach einem Schmerztherapeuten sucht, dann achtet darauf, dass er diese Ausbildung hat! Liebscher und Bracht gehören nicht dazu. Die Bezeichnung „Schmerzspezialisten“, die diese verwenden, ist hingegen rechtlich nicht geschützt und kann sich demnach jeder nach seinem Gutdünken geben.

NEU UND HEILBAR – DANN GIBT’S DAS NICHT!

Zwei weitere Argumente von L&B leuchten mir absolut nicht ein. Erstens betonen sie immer wieder, dass es die Erkrankung Fibromyalgie früher nicht gab. In der Tat wurde die Fibromyalgie von der WHO erst im Jahr 1992 anerkannt. Vorher gab man ihr andere Namen, etwa Fibrositis Anfang des 20. Jahrhunderts, oder generalisierte Tendomyopathie. Beobachtungen zu diesem Krankheitsbild gab es folglich schon früher. Aber warum sollte die relativ neue Erkenntnis über eine Erkrankung gegen ihre Existenz sprechen? Das Problem war ja bei der Fibromyalgie lange Jahre, dass man den Betroffenen ihre gesundheitlichen Probleme immerzu abgesprochen hat. Und da über die Ursachen der Fibromyalgie noch zu wenig bekannt ist, scheinen mir solche Schlussfolgerungen noch weniger sinnvoll.

Zweitens halten Liebscher und Bracht die Fibromyalgie für heilbar. Sie präsentieren in ihren Videos sogar immer wieder eine ehemalige Fibro-Patientin, die durch ihre Methoden geheilt wurde. Und auch ich habe schon Leute getroffen, bei denen die Fibromyalgie diagnostiziert wurden und die sich heute als symptomfrei bezeichnen. Eine von ihnen ist sogar selbst Ärztin und wurde, obwohl sie selbst Medizinerin ist, von ihren Kollegen nicht ernst genommen mit ihrer Fibromyalgie. Aber eine Heilung und Symptomfreiheit sind für mich immer noch zwei Paar Stiefel. Ich möchte nicht ausschließen, dass letztere unter bestimmten Umständen möglich sein kann. Doch auch diese Menschen müssen in der Gegenwart immer noch Einiges dafür tun, dass sie symptomfrei bleiben. Ich möchte wieder einmal betonen, dass nicht jedem mit Fibromyalgie die gleichen Dinge helfen, sondern dass es nach derzeitigem Wissensstand viele unterschiedliche Wege zu einer Besserung gibt.

Aber auch hier kann ich nur sagen, dass sich unter dem Schlagwort „Heilung“ die Dinge natürlich viel besser verkaufen lassen. Wieso L&B aus einer Heilung die Nichtexistenz der Fibro ableiten, ist mir weiterhin ein absolutes Rätsel. Selbst wenn die Fibro heilbar wäre, seit wann hört eine Krankheit denn auf zu existieren, nur weil ein Gegenmittel gefunden ist? Nur weil eine Appendizitis heute gut behandelbar ist, ist doch die Blinddarmentzündung noch lange nicht inexistent? Wo ist denn da bitte die Logik?!

IGNORIEREN AKTUELLER FORSCHUNGSERGEBNISSE

Und jetzt möchte ich zu meinem letzten und wichtigsten Punkt kommen: zu Liebscher und Bracht und vielen anderen Ärzten und Therapeuten sind die aktuellsten Forschungsergebnisse zum Thema Fibromyalgie leider immer noch nicht durchgedrungen. Ich kann nur wieder auf die bahnbrechende Studie von 2013 von der Uni Würzburg verweisen, die zum ersten Mal organische Schädigungen bei Fibromyalgie-PatientInnen nachweisen konnte. Bestimmte neuropathische Schmerzen, wie sie bei Fibros etwa schon bei kleinsten Berührungen vorkommen, könnten durch die nun nachgewiesenen Schädigungen kleinster Nervenfasern ausgelöst werden. Dass Medikamente, die gegen neuropathische Schmerzen helfen, auch manchen Fibromyalgie-Patienten Linderung bringen, könnte möglicherweise auch darin begründet liegen.

Momentan läuft in Würzburg eine weitere Studie, deren Ziel es ist, auf der Basis der Studienergebnisse erstmals eine Methode zu entwickeln, die eine eindeutige Diagnose, nämlich eine aufgrund handfester organischer Befunde, zulässt. Ich hoffe sehr, dass sie bald damit Erfolg haben und dann ein für alle Mal die Frage nach der Existenz der Fibromyalgie vom Tisch ist!

WAS NUN?

Wann und wie diese Nervenschäden entstehen, das liegt weiter im Unklaren. Ob PatientInnen, die sich heute als symptomfrei bezeichnen, womöglich noch in einem frühen Stadium, das heißt, vor einer massiven Schädigung der Nervenzellen, geholfen werden konnte, oder ob sie falsch diagnostiziert wurden, darüber lässt sich nur spekulieren. Fakt ist aber auch, dass ein paar Turnübungen – ich erlaube mir an dieser Stelle die flapsige Verallgemeinerung, genau wie Sie, Herr und Frau L&B – keine Nerven reparieren, wenn sie einmal kaputt sind, Das sollte auch den ganzen Ignoranten dort draußen klar sein.

Darum: hört bitte auf, solche unbegründeten und unverschämten Aussagen zu verbreiten! Vermarktet meinetwegen eure Übungen und Hilfsmittel, macht den Menschen Mut und Hoffnung – aber bitte streicht den Satz „Fibromyalgie – das gibt‘s gar nicht!“ aus eurem Repertoire. Damit helft ihr uns nicht, sondern ihr schadet uns. Ihr nährt den Zweifel und befeuert all jene, die uns am Ende wieder als unfähige und eingebildete Kranke abstempeln wollen!

Und all ihr, die ihr nun selbst von der Fibro betroffen seid oder ihr einfach dazu beitragen wollt, Anerkennung, Respekt und Aufmerksamkeit für unsere Probleme zu schaffen – tut mir den Gefallen und wehrt euch, schreibt einen Kommentar, gebt einen Daumen nach unten oder klärt die Menschen auf. Das ist es, was uns wirklich hilft: echtes Verständnis und Zusammenhalt!

Danke an alle, die diesen langen Artikel bis zum Ende gelesen haben und helfen ihn zu verbreiten.

eure FibroFee

PS: Falls ihr euch wundert – ich habe natürlich einen Kommentar unter dem Video von Rohe Energie gepostet, der wurde jedoch einfach gelöscht. Mit dieser Kritik konnten sie wohl nicht umgehen. Aber ich bleib‘ dran und ermutige euch, das Gleiche zu tun. 

Wenn ihr eine weitere Arzt-Geschichte lesen wollt, dann schaut doch bei Dr. Bullfrog rein!

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Bild: Business image created by Photoduet – Freepik.com

9 Replies to “„Fibromyalgie – gibt’s doch gar nicht!“”

  1. Liebe FibroFee, Danke für den ausführlichen Artikel und eindringlichen Artikel zur Existenz von Fibromyalgie und der Schmerztherapie bzw. Aussagen von Liebscher & Bracht. Ich schreibe gerade an einem Blogbeitrag über Liebscher & Bracht und werde gerne deinen Artikel auf http://www.tirolturtle.at – Österreichs erstem Arthrose & Lifestyle Blog verlinken!

    1. Liebe Barbara, ich habe gleich mal auf deinem Blog reingeschaut und finde ihn total super! Schön, dass du dich auch für das Thema Fibromyalgie interessierst, über eine Verlinkung freue ich mich natürlich sehr :). Schreibe mir doch, wenn der Artikel fertig ist, damit ich es nicht verpasse. Ich werde deinen Blog auch bald auf meiner Facebookseite empfehlen und auch bald mal meine Blogroll überarbeiten. Viele liebe grüße nach Tirol

  2. Durch eine frühere Kollegin bin ich in die Rheumaambulanz eines Duisburger Krankenhauses gekommen. Ein spezieller Arzt wurde mir empfohlen, aber mein Termin bei ihm wurde von seinem jungen Kollegen abgearbeitet. Dieser ließ mich verschiedene Bewegungen verrichten wie bei Orthopäden und fragte nach Vorerkrankungen und Problemen. Das Behandlungszimmer war sehr kühl und dadurch konnte ich mich noch weniger bewegen. Er stellte fie Diagnose Fibromyalgie und fragte mich, was mir denn schreckliches passiert wäre. Diese Frage hat sich mir eingebrannt und ich dachte nur noch darüber nach, ob es an der Vergewaltigung die ich mit 14 im Urlaub erleiden musste liegen könnte und ob ich mir die Schmerzen vielleicht nur einbilden würde. Es hat viele Jahre gebraucht um die Krankheit kennen zu lernen und ich habe immer noch Angst davor diese Diagnose zu nennen wenn ich zum Arzt gehe……

    1. Liebe Danni, da hat dich dieser Termin ziemlich aufgewühlt, so wie sich das anhört. Aber man hat dich dort schon ernst genommen, oder? Dass mit der Vergewaltigung ist natürlich sehr schlimm, ich weiß gar nicht, was ich darauf sagen soll. Ich hoffe, du hast Unterstützung bekommen, um dieses Erlebnis zu verarbeiten. Es gibt solche Fälle immer wieder, aber ich finde, da werden oft eilige Zusammenhänge hergestellt. Jedes Ereignis, das sehr stressig für den Körper ist, kann den Verlauf einer Fibromyalgie ankurbeln – aber auch den anderer Erkrankungen. Das ist zumindest das, was sich für mich aus der Geschichte vieler Fibros ablesen lässt. Fibromyalgie ist trotzdem keine psychische Erkrankung. Und deine Schmerzen sind real. Ein Schmerzmediziner hat in einem Artikel, den ich gelesen habe betont, dass man sich Schmerz niemals einbilden kann. Er sagte, jemand der sagt, er hat Schmerzen, der lügt entweder oder er hat Schmerzen, fertig. Und dass die meisten Menschen nicht lügen, wenn sie sagen, sie haben Schmerzen, sollte allen klar sein. In Scans vom Gehirn von Fibromyalgie-Patientinnen konnte Schmerzaktivität ja auch sichtbar gemacht werden.
      Dass du immer noch Angst hast beim Arzt dieser Diagnose zu nennen kann ich absolut nachvollziehen. Ich bin da auch sehr vorsichtig, ob und wie ich das einem neuen Arzt gegenüber formuliere. Es herrscht unter Medizinern einfach immer noch zu viel Unwissenheit und Vorurteile darüber. Wünsche dir alles Gute!

  3. Was für ein Bericht… ich habe gerade eine Wahnsinns Wut über solche Menschen die immerwieder sagen das es Fibromyalgie nicht gäbe. Sie wissen nicht wovon sie reden, geschweige was sie den Menschen an tun die diese Diagnose bekommen. Ich habe geweint , weil mein Zustand endlich einen Namen hatte und das nach 22 Jahren in denen ich psychisch gestört war, ein Jammerlappen war , eingebildet krank war oder einfach nur zu faul zum arbeiten war, so die Diagnosen bis Fibromyalgie ausgesprochen wurde.WARUM TUT IHR SOWAS? Wut ist das einzige was ich für solche Menschen übrig habe.

    1. Liebe Susanne, ja, man fragt sich wirklich, was sich solche Menschen denken. Unsere Probleme zu verleugnen oder einfach in die Psycho- bzw. Krieg-doch-mal-den-Arsch-hoch-Ecke zu stellen, das bringt niemandem was. Und was Liebscher und Bracht angeht, wollen die vor allem eins: ihre Produkte verkaufen. Und da kommt ihnen so ein Erklärungsmodell natürlich entgegen. Lass dich nicht unterkriegen, viele Grüße an dich!

  4. Fibromyalgie gibt es seit Jahrhunderten… damals hatte man nur keinen Namen für das Krankheitsbild… aber es mag jeder mal in seiner Familiengeschichte nachforschen… da gab es fast immer diesen einen Onkel, oder meistens diese eine Tante über die gesagt wurde „ach, die hat jeden Tag was anderes“ und die als Hypochonder verschrieen war.

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