Mit Radon gegen den Schmerz – Bericht über meine Fibromyalgie-Kur, Teil 2 (Anzeige)

In mir beginnt es zu ziehen, zu zwicken und zu ziepen. Ganz langsam aber beständig wächst der Schmerz in meinen Muskeln und den Sehnen durch das Radon an. Es ist dieser dumpfe, drückende oder auch reißende und ganz typische Fibromyalgie-Schmerz. Es ist, als würde eine zähe, klebrige Masse unter meiner Haut in Bewegung kommen und das Gefühl noch in die letzten Winkel meiner Extremitäten tragen. Auch meine Gelenke machen sich bemerkbar, besonders die Knie und Ellenbogen. Der Zug rattert unter meinen Füßen und grauer Fels rauscht nur wenige Zentimeter vor dem Fenster vorbei. Jeder Meter, den wir weiter in den Berg hineinfahren, hinterlässt seine Spuren auf meinem Körper. Ich lächle.

„Fibromyalgie – gibt’s doch gar nicht!“ – Kritik an Liebscher und Bracht

Ich muss zugeben, ich habe einige Zeit mit mir gerungen, ob und wie ich diesen Text schreiben soll. Ich habe diesen elenden und leider immer noch zu oft geäußerten Satz „Fibromyalgie – gibt’s doch gar nicht!“ ganz bewusst nicht in mein Bullshit-Bingo aufgenommen. Die Existenz der Fibromyalgie steht außer Frage, und ich wollte denjenigen, die das immer noch nicht einsehen wollen und zu denen die neusten Forschungsergebnisse anscheinend immer noch nicht durchgedrungen sind, keinen Raum auf meinem Blog bieten. Das bringt diese Ignoranten aber natürlich leider nicht zum Verstummen. IGNORANTEN – ICH KOTZ EUCH GLEICH AUF DEN BILDSCHIRM Und als ich dann zufällig bei Youtube auf dieses Video zum Thema