CBD bei Fibromyalgie: mein Erfahrungsbericht – welchen Effekt es hatte und worauf du achten solltest

Werbung: Dieser Beitrag zu CBD bei Fibromyalgie ist in Kooperation mit CBD Extra entstanden.*

Hanf, medizinisches Cannabis und CBD stehen auf dem Radar von immer mehr Fibromyalgie-Patienten*innen und anderen Schmerzkranken. Aber was unterscheidet die Produkte eigentlich? Worauf sollte ich beim Kauf von CBD achten? Und wirkt CBD bei Fibromyalgie? Welche Erfahrungen und Studien gibt es dazu?

Diese Fragen erreichen mich immer häufiger. Darum habe ich für uns alle recherchiert, getestet und mich in den Hanf-Dschungel gestürzt. 

Disclaimer

Bevor ihr CBD-Produkte anwendet, solltet ihr unbedingt Rücksprache mit eurem Arzt oder eurer Ärztin halten. Auch wenn es sich um frei verkäufliche, pflanzliche Produkte handelt, können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten auftreten (siehe unten).

Mein Erfahrungsbericht spiegelt meine ganz persönlichen Erfahrungen von CBD bei Fibromyalgie wider. Das bedeutet NICHT, dass diese auf euch übertragbar sind oder hier irgendwelche Heilsversprechen abgegeben werden. Jeder Körper ist anders und Hanfprodukte haben von Person zu Person unterschiedliche Auswirkungen.

In diesem Artikel trage ich meine Erfahrungen sowie Erkenntnisse von wissenschaftlicher Seite zusammen. Damit ihr nachvollziehen könnt, welche das sind, gebe ich meine Quellen an (Zahl in Klammern/Seitenzahl). So könnt ihr euch noch besser euer eigenes Bild machen.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol. Es ist eines der 113 bislang bekannten Cannabinoide, die in der Hanfpflanze vorkommen (1).  CBD ist im Gegensatz zum bekanntesten Cannabinoid THC nicht psychoaktiv. CBD wird meist aus Nutzhanf gewonnen, der einen geringen THC-Gehalt von unter 0,2% hat und auch für Hanffasern oder Lebensmittel genutzt wird. CBD-Produkte müssen in Deutschland unter ebendieser Grenze liegen.

Cannabis ist erst einmal nur die lateinische Bezeichnung für Hanf. Im Deutschen wird der Begriff „Cannabis“ jedoch meist für Hanfpflanzen verwendet, die einen nennenswerten THC-Gehalt aufweisen. Die Blüten der weiblichen Cannabispflanzen dieser Sorten weisen hohe Konzentrationen von Cannabinoiden auf, insbesondere THC und CBD, und sie werden auch als Marihuana oder Gras bezeichnet.

Welchen Effekt hat CBD?

Wie CBD exakt biochemisch im Körper wirkt, ist bislang nicht bekannt. Das Wissen über Cannabinoide und ihre Effekte auf das Endocannabinoid-System wächst jedoch stetig. Hier ein paar allgemeine Funktionsweisen dieses Systems.

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems. In vielen Körperzellen sitzen Cannabinoid-Rezeptoren, die durch chemische Botenstoffen aktiviert werden: die Cannabinoide. Diese können vom Körper selbst produziert werden – dann heißen sie Endocannabinoide. Ihren Namen bekamen sie von der Hanfpflanze, die strukturell sehr ähnliche Stoffe produziert. Das System und die Rezeptoren reagieren daher sowohl mit den körpereigenen, als auch mit den pflanzlichen Cannabinoiden. In diesem Mechanismus liegt das Anwendungspotential letzterer  begründet (2/21).

Das Endocannabinoid-System spielt in vielen Bereichen des Körpers eine Rolle. Etwa bei der Regulation der Nahrungsaufnahme, bei der Immunmodulation, bei Entzündungsprozessen, bei der Schmerzlinderung, bei der Durchblutung kleinster Blutgefäße, bei Krebs, bei Suchtverhalten und bei Epilepsie. Auch auf das autonome Nervensystem gibt es Auswirkungen. (3) (4)

Für CBD im speziellen werden folgende mögliche Effekte beschrieben (2/110) (5) (6):

  • neuroprotektiv – es kann Nerven schützen
  • antiepileptisch – es kann Krampanfälle unterdrücken; hierzu ist die Studienlage bislang am besten
  • angstlösend
  • analgetisch – es kann Schmerzen lindern; Cannabinoide werden in erster Linie bei chronischen Schmerzen eingesetzt, da sie bei akuten Schmerzen oft keinen Effekt zeigen
  • antientzündlich
  • antidoxidativ

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bei CBD – hierauf solltest du achten!

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt  in einem Bericht von 2018 Einschätzungen zu CBD. Demnach hat CBD ein gutes Sicherheitsprofil und unerwünschte Effekte gehen wohl meist auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zurück:

„CBD is generally well tolerated with a good safety profile. Reported adverse effects may be as a result of drug-drug interactions between CBD and patients’ existing medications.“ (5)

Ebenso kommt die WHO zum Schluss, dass es bei CBD keinerlei Hinweise darauf gibt, dass CBD abhängig macht (ebd.).

Über die Nebenwirkungen von CBD kann noch kein abschließendes Urteil abgegeben werden. Laut WHO-Bericht klagten Studienteilnehmende mitunter über Schläfrigkeit, verminderten Appetit, Durchfall, Müdigkeit und Krämpfe. Insbesondere höhere Dosierungen begünstigen das Auftreten von Müdigkeit, niedrigere können einen eher anregenden Effekt haben (2/46, 97).

Beachtet werden muss unbedingt, dass es Wechselwirkungen zwischen CBD und Medikamenten geben kann. CBD beeinflusst Enzyme, die Medikamente abbauen. In der Folge können Medikamente in Kombination mit CBD stärker oder anders wirken. Auch zusammen mit bestimmten Medikamenten, die ebenfalls den Cannabidiolspiegel erhöhen, kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen.

Dies ist bei folgenden Medikamenten(gruppen) zu beachten (kein Anspruch auf Vollständigkeit) (2/47) (7) (8):

  • Antimykotika (bspw. Clotrimazol, Ketocenazol, Itraconazol)
  • Verschiedene Antibiotika (bspw. Rifampicin), darunter die Makrolide (bspw. Clarithromycin)
  • Antikonvulsiva (bspw. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin)
  • den Säurehemmern Pantoprazol und Omneprazol
  • dem Gerinnungshemmer Warfarin
  • dem Schmerzmittel Dicolfenac
  • den Neuroleptika Risperidon und Clobazam
  • Pflanzen, die den Cannabidiolspiegel senken (bspw. Johanniskraut)

Aus diesem Grund solltet ihr vor der Einnahme von CBD euren Arzt oder eure Ärztin um Rat fragen und auch individuelle Dosierungsoptionen besprechen.

Welchen Effekt hat CBD bei Fibromyalgie?

Die häufigste Fragen, die ich zu CBD gestellt bekomme sind: Wirkt CBD bei Fibromyalgie und wenn ja, wie? Die ehrliche Antwort ist: ich kann es euch nicht sagen. Es gibt aktuell (Stand März 2020) KEINE Studien über die Wirkungsweise von CBD bei Fibromyalgie. Was es aber gibt, sind Studien zur Anwendung von medizinischem Cannabis bei Fibromyalgie. Auch medizinisches Cannabis enthält CBD und ist neben vielen weiteren Cannabinoiden am Wirkmechanismus beteiligt. Des Weiteren gibt es Studien, die die Effekte von CBD bei neuropathischen Schmerzen untersucht haben.  Die Universität Würzburg wiederum konnte die Schädigung von kleinsten Nervenfasern bei Fibromyalgie-Patienten*innen nachweisen – auch Small Fiber-Neuropathie genannt. Diese Nervenschädigungen können allgemein neuropathische Schmerzen auslösen. (9)

Eine weitere Forschungshypothese ist, dass ein Endocannabinoid-Mangel zu verschiedenen Krankheiten führen könnte. Darunter werden Fibromyalgie, das Reizdarmsyndrom und Migräne genannt. Diese Erkrankungen treten gehäuft zusammen auf – auch mich betreffen alle drei. (10)

Vor diesem Hintergrund werden mögliche positive Effekte von CBD bei Fibromyalgie diskutiert. Ebenso stößt man auf viele positive Erfahrungen von Anwendern*innen, die CBD bei Fibromyalgie nutzen. Welchen Effekt CBD bei Fibromyalgie hat und ob es den eines Placebos übertrifft, müssen in Zukunft klinische Studien zeigen. Bis dahin kann und darf jede und jeder seine eigenen Erfahrungen machen – vorausgesetzt, sie finden mit ärztlichem OK statt.

Die 10 wichtigsten Fragen zu Fibromyalgie beantworte ich in meinem FAQ!

Worauf sollte ich beim Kauf von CBD-Produkten achten?

Wenn ihr euch entscheidet, CBD bei Fibromyalgie auszuprobieren, solltet ihr zunächst beim Kauf einige Dinge beachten. Der ganze Hype rund um CBD-Produkte hat viele Firmen aus dem Boden sprießen lassen. Darunter auch dubiose Kandidaten, die auf das schnelle Geld aus sind.

Erst einmal bedeutet die Bezeichnung „Hanföl“ nicht, dass dort CBD enthalten ist! Es kann sich dabei schlicht um ein Speiseöl handeln. Das schmeckt zwar lecker im Salat und ist aufgrund seiner guten Fettsäuren auch nicht zu verachten, enthält dann aber keine nennenswerten Mengen an CBD. Hanföl wird neben anderen Ölen oft als Trägeröl für das CBD genutzt. Die Trägeröle werden anschließend mit CBD angereichert – erst dann erhält man ein CBD-Öl. Der Anteil von CBD in den Ölen wird in Prozent angegeben. Es gibt Öle mit 2,5%, 5%, 10% bis zu 30% CBD-Gehalt – und auch Abstufungen dazwischen.

Da CBD-Öle keine Arzneimittel sind, werden sie auch nicht von der Arzneimittelbehörde kontrolliert. Darum sollte man sich den Hersteller vor dem Kauf selbst genau anschauen. Das wichtigste Kriterium dabei ist, ob das CBD-Öl von einem unabhängigen Labor getestet wurde! So könnt ihr sichergehen, dass wirklich so viel CBD enthalten ist, wie auf der Packung steht. Ein seriöser Hersteller wird die Laboranalyse zum CBD-Gehalt auf seiner Website zur Verfügung stellen oder sie auf Nachfrage zuschicken. Außerdem könnt ihr auf Bio-Qualität und Schadstoffprüfung achten. Zur Extraktion eines hochwertigen Öls wird entweder CO2 oder Alkohol verwendet, andere Chemikalien oder Gase können hingegen Verunreinigungen hinterlassen.

Und bitte: kauft nicht einfach irgendwelche Produkte bei einem großen Online-Hersteller. Dort werden gerne (Prozent)zahlen auf Packungen gedruckt, bei genauerem Hinsehen auf die Zutatenliste ist aber gar kein CBD enthalten. Auch die Hersteller sind dort oft nicht nachzuverfolgen. Greift besser auf kleinere Shops zurück und achtet darauf, dass es ein „Trusted Shops“-Gütesiegel, ein Impressum und Kontaktmöglichkeiten gibt – am besten telefonisch. Dann könnt ihr davon ausgehen, dass ihr es mit einem seriösen Anbieter zu tun habt und ihr am Ende ein gutes Produkt in Händen haltet!

Wie wird CBD eingenommen?

Als erstes noch einmal der Hinweis: sprich darüber mit deinem behandelnden Arzt oder deiner Ärztin! Ich konzentriere mich in diesem Artikel auf CBD-Öl. Es gibt jedoch noch weitere Darreichungsformen von CBD, wie Tees oder Cremes.

Dosierung: Auch hier gibt es keine allgemeinen Vorgaben, da CBD bei jeder Person unterschiedliche Reaktionen hervorruft und die gleiche Dosis unterschiedliche Effekte haben kann. Als kleine Tagesdosen gelten üblicherweise 20 mg; über 200 mg pro Tag gelten als hohe Dosierung (2/48). Bei dem 10-prozentigen Öl von CBD Extra, das ich getestet habe, reichen vier Tropfen, um 20 mg CBD zu sich zu nehmen.

Generell wird empfohlen, mit einer kleinen Tagesdosis zu beginnen und sie dann ggf. langsam zu erhöhen, bis man den gewünschten Effekt erzielt (ebd.). Das CBD-Öl wird unter die Zunge getropft und etwas im Mund behalten, damit es über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann.

Wie nutze ich CBD optimal?

Welchen Effekt CBD im Körper haben kann, hängt aber nicht alleine von der Konzentration des CBD ab! Die mögliche Effekte werden maßgeblich mitbestimmt von anderen Stoffen, die ebenfalls in der Hanfpflanze vorkommen: anderen Cannabinoiden, den Flavonoiden und den Terpenen. Andere Cannabinoide sind etwa Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN) oder Cannabichromen (CBC). Flavonoide sind Farbstoffe, die in Pflanzen vorkommen und den Effekt von Cannabinoiden unterstützen können. Terpene sind ebenfalls organische Verbindungen aus Pflanzen, die die Hauptbestandteile von ätherischen Ölen darstellen und die wir Menschen riechen können, da sie schnell in die Luft steigen (2/54-57).

Der Grund dafür dass CBD und auch THC im Zusammenspiel mit anderen Cannabinoiden besser anschlagen, ist ein Phänomen, das Entourage-Effekt genannt wird:  das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Um möglichst gut von der Hanfpflanze zu profitieren, können wir diesen Effekt nutzen. Das können wir tun, indem wir die getrocknete Pflanze ganz verwenden oder Extrakte nutzen, die möglichst viele Cannabinoide und Terpene enthalten. Das ist bei sogenannten Vollspektrum-Ölen der Fall, die neben CBD noch andere der genannten Stoffe enthalten. (2/57 f.) (11)

Wanitschek und Vigl, die Autoren des Ratgebers „Cannabis und Cannabidiol (CBD) richtig anwenden“ (2) beschreiben daher auch die Auswirkungen von verschiedenen Terpenen. Sie erklären, wie diese parallel zum CBD eingenommen und dessen möglicher Effekt optimiert werden kann: Da ist einmal das Verdampfen von ätherischen Ölen mittels Duftlampe (Aromatherapie) die Rede, sowie vom Einnehmen von bestimmten Nahrungsmitteln wie Tee (2/60-67).

Das hopfig riechende Terpen Mycren etwa besitzt schlaffördernde, entzündungshemmende, muskelentspannende, schmerzstillende, antidepressive und beruhigende Eigenschaften. Es kommt im Hanf vor, aber auch in Hopfen, Ingwer, Fenchel, Kardamom, Minze, Weihrauch und anderen Pflanzen. Das süßlich-blumige Linalool findet sich in Lavendel, Hopfen, Ingwer, Bohnenkraut, Zimt oder Basilikum und soll bei Schmerzen, Ängsten, Depressionen oder Opioidabhängigkeit hilfreich sein. Das vor allem in Zitrusfrüchten vorkommende Limonen dagegen soll sich auf die Psyche auswirken und angstlösend, stresslösend, immunstimmulierend und stimmungsaufhellend sein. Daher könne man parallel zur Einnahme von CBD etwa Lavendel- oder Zitrusöl in eine Duftlampe geben oder einen Hopfentee trinken – je nachdem, welchen Effekt man unterstützen wolle. (2/61, 62, 66, 104, 111)

Wie verlief mein CBD-Test?

Bevor ich das erste Mal CBD eingenommen habe, habe ich meinen Schmerztherapeuten (Facharzt) um Rat gefragt. Er beriet mich zur Dosierung, sprach mit mir über die Rolle von Terpenen und über Qualitätskriterien von CBD-Öl. Außerdem glich er ab, ob die Einnahme mit meinen Medikamenten vereinbar ist. CBD bei Fibromyalgie sah er in meinem Fall als Option zur Ergänzung meiner Therapien. Ich testete das 5-prozentige Öl eines ersten Herstellers, dann das 10-prozentige eines zweiten. Beide Male war ich mit dem Effekt nicht zufrieden.

Anschließend testete ich das 10-prozentige Öl von CBD Extra für einen Monat. Ich fing mit der für mich passenden Dosis von 2×5 Tropfen täglich an, was einer Tagesdosis von 50 mg CBD entspricht. Dann steigerte ich die Dosierung allmählich. Nach einer Woche konnte ich Wetterwechsel besser wegstecken. Das Kribbeln unter der Haut, die Unruhe, die Zunahme der dumpfen Schmerzen, die das Wetter bei mir auslöst, waren abgeschwächt. Dadurch konnte ich auch besser einschlafen.

Den größten Effekt, den die Einnahme bei mir hatte, war, dass sich mein Reizdarm sofort besserte. Ich vertrug Lebensmittel deutlich besser, die mir sonst Probleme bereiten. Als ich das Öl aufgebraucht hatte, kamen diese Beschwerden direkt zurück.

Auch meine Psoriasis verbesserte sich während der Einnahmezeit. Meine Haut juckte weniger und die Schuppen gingen zurück. Da die Erkrankung allerdings in Schüben kommt, kann ich nach diesem Zeitraum nicht zweifelsfrei sagen, ob das am CBD-Öl lag. Mit der Psoriasis begleitet mich den Vermutungen meiner Ärzte*innen nach mittlerweile auch eine Arthritis (Psoriasis Arthritis). Die damit einhergehenden Gelenkschmerzen verbesserten sich unter der Einnahme des CBD-Öls ebenfalls.

Das Bild zeigt ein Fläschchen CBD-Öl von CBD Extra inmitten von Blumen
Das CBD Öl von CBD Extra

Was ist das Besondere an den Produkten von CBD Extra?

Die Produkte der Firma CBD Extra kommen, wie der Name schon sagt, mit einigen Extras daher. Was mir bei der Einnahme sofort auffiel, ist, dass es deutlich milder schmeckt, als andere Öle, die ich getestet habe. Es ist das erste CBD-Öl in Deutschland, das durch das V-Label vegan zertifiziert ist. Das bedeutet unter anderem, dass keine gentechnisch veränderten Organismen verwendet wurden, dass Inhaltstoffe und Produktion kontrolliert werden und dass das Endprodukt nicht an Tieren getestet wurde.

Das wichtigste Kriterium überhaupt ist natürlich auch erfüllt: die Öle sind laborgeprüft von der Fundación Canna – einer nicht-gewinnorientierten Initiative, die als anerkannte Größe in dem Bereich gilt. Leider sind die Laboranalysen nicht online verfügbar, wurden mir aber auf Nachfrage zur Verfügung gestellt.

Obendrein haben die Öle von CBD Extra Bio-Qualität, auch wenn aktuell aus logistischen Gründen noch keine Zertifizierung hierfür vorliegt, erklärte mir Unternehmensgründer Christoph Gluch. Das Öl ist auch frei von Zusatzstoffen. Die verwendeten Hanfpflanzen stammen aus Irland. Dort werden auch regelmäßig Tests zu Schwermetallen und Pestiziden durchgeführt. Auch hier arbeite man aktuell daran, zusätzliche Zertifikate zu erwerben, die den Kunden*innen zur Verfügung gestellt werden können.

Ein weiteres Plus ist, dass es bei CBD Extra einen telefonischen und persönlichen Kundendienst gibt. Außerdem ist der Versand innerhalb Deutschlands immer kostenlos.  Ebenso einen Haken kann man hinter das Extraktionsverfahren machen: es wird CO2 verwendet. Das Kriterium Vollspektrum-Öl ist auch erfüllt.

Bei CBD Extra bekommt man folglich hochwertige Öle, die hohen Qualitätsstandards entsprechen. Ein solch hochwertiges Öl hat seinen Preis, der in diesem Fall angemessen ist. Er liegt in einem Bereich, wie bei anderen Herstellern mit diesen Qualitätsmerkmalen.

Was mich etwas gestört hat, war die für meinen Begriff etwas große Verpackung und auch die Plastik-Polster im Paket – hier sehe ich noch Verbesserungspotential. Der Versand ging super schnell und hat nur zwei Tage gedauert.

Mein Fazit zu CBD

CBD ist kein Allheilmittel, aber für mich eine gute Option, meine bisherigen Therapien zu ergänzen. Einige Effekte traten bei mir schnell ein und haben mich überzeugt, zu anderen kann ich noch kein abschließendes Urteil für mich abgeben.

Zwei Dinge sind wichtig für alle, die CBD bei Fibromyalgie testen möchten: die Beratung mit einem Arzt oder einer Ärztin vorab, sowie der Kauf eines hochwertigen Öls bei einem seriösen Hersteller.

Meine Recherche hat mir gezeigt, dass die Anwendung von CBD bei Fibromyalgie Potential hat. Dass dabei aber nicht nur der Gehalt von CBD, sondern auch noch andere pflanzliche Stoffe eine wichtige Rolle spielen, wurde deutlich. Darum können auch CBD-Öle von verschiedenen Herstellern mit dem gleichen CBD-Gehalt unterschiedliche Effekte bei ein und derselben Person hervorrufen! Die Möglichkeit, die Effekte durch zusätzliche Terpene zu optimieren, war für mich ganz neu. Letztendlich bedarf es auf diesem Feld noch viel Forschung. Ich bin froh, dass das Interesse hierfür steigt und das Potential von Hanf als Heilpflanze ausgelotet wird.

Ich hoffe, ihr konntet auch etwas aus meiner Recherche mitnehmen!

Eure FibroFee

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PS: Wer noch mehr über die Effekte und Anwendung von medizinischem Cannabis im Allgemeinen und CBD im Speziellen erfahren will, dem kann ich den erwähnten Ratgeber empfehlen (Nr. 2 im Quellenverzeichnis).

*FibroFees Transparenz-Formel für Kooperationen

Dieser Beitrag zum Thema „CBD bei Fibromyalgie“ ist in Kooperation mit CBD Extra entstanden und darum aus rechtlichen Gründen als „Werbung“ gekennzeichnet. Er spiegelt meine persönlichen Erfahrungen ehrlich wider. Meine Meinung über das Produkt wird dadurch nicht beeinflusst. Kooperationen helfen mir – und somit auch euch – diesen Blog überhaupt zu betreiben und meine Energie voll dem Thema Fibromyalgie zu widmen. Ich wähle meine Kooperationspartner*innen sorgfältig aus und sage auch hier stets offen meine Meinung. So kann ich das tun, was ich für wichtig halte und was mir am meisten am Herzen liegt: aufklären, vielen von euch in Artikeln und persönlich Hilfestellung geben und so einen echten Unterschied machen. Indem ihr meinen Blog lest, diese Artikel teilt und kommentiert, könnt ihr mir wiederum helfen! Und so ist der Kreis am Ende perfekt: eine Win-Win-Win-Situation.

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Quellen

  1. Aizpurua-Olaizola/Soydaner/Öztürk et. al. (2016): „Evolution of the Cannabinoid and Terpene Content during the Growth of Cannabis sativa Plants from Different Chemotypes“. In:  Journal of Natural Products,  Vol. 79, Nr. 2, S. 324-331. Abrufbar unter: https://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acs.jnatprod.5b00949
  2. Wannitschek/Vigl (2018): Cannabis und Cannabidiol (CBD) richtig anwenden – Wirkungsweisen und Behandlungsmethoden verständlich erklärt, humboldt Verlag.
  3. Guindon/Hohmann (2009): „The Endocannabinoid System and Pain“. In: CNS & Neurological Disorders, Vol. 8, Nr. 6, S. 403-421. Abrufbar unter: https://www.ingentaconnect.com/content/ben/cnsnddt/2009/00000008/00000006/art00002
  4. de Fonseca/el Arco/Bermudez-Silva et. al. (2005): „The Endocannabinoid System: Physiology and Pharmacology“. In: Alcohol and Alcoholism, Vol. 40, Nr. 1, S. 2-14. Abrufbar unter: https://academic.oup.com/alcalc/article/40/1/2/282402
  5. WHO Expertenkomitee (2018): Cannabidiol (CBD) – Critical Report. Abrufbar unter: https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf
  6. Borges/da Silva (2017): „Cannabidiol as an Antioxidant“. In: Handbook of Cannabis and Related Pathologies, S. 122-130. Abrufbar unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780128007563000934
  7. Weigl (2019): „CBD-Öl bei Kopfschmerzen, chronischen Schmerzen, Entzündungen?“, In: Doktor Weigl Blog. Abrufbar unter: https://www.doktorweigl.de/gesundheit/cbd-oel-bei-kopfschmerzen-chronischen-schmerzen-entzuendungen-7525/#Worauf_sollte_ich_achten_Neben-_und_Wechselwirkungen
  8. MKW Seminar Crossmedia (2019): „Wundermittel oder Hype? Interview mit Prof. Dr. med. Andreas Schulze-Bonhage“. In: Unicross Freiburg. Abrufbar unter: https://www.unicross.uni-freiburg.de/2019/09/wundermittel-oder-hype/
  9. Pressemeldung Universität Würzburg  (03.12.2019): „Neuer Zusammenhang beim Fibromyalgie-Syndrom“, abrufbar unter: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/einblick/single/news/neuer-zusammenhang-beim-fibromyalgie-syndrom/
  10.  Russo (2016): „Clinical Endocannabinoid Deficiency Reconsidered: Current Research Supports the Theory in Migraine, Fibromyalgia, Irritable Bowel, and Other Treatment-Resistant Syndromes“. In: Cannabis and Cannabinoid Research, Vol. 1, Nr. 1, S. 154-165. Abrufbar unter: https://www.liebertpub.com/doi/full/10.1089/can.2016.0009
  11.  Ferber/Namdar/Hen-Shoval et. al. (2020): „The Entourage Effect: Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders“, In:  Current Neuropharmacology, Vol. 18, Nr. 2, S. 87-96. Abrufbar unter: https://www.ingentaconnect.com/contentone/ben/cn/2020/00000018/00000002/art00004

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