FibroFee bei ZDF „Volle Kanne“

Fernsehbeitrag zum Thema Diskriminierung bei unsichtbarer Erkrankung und Behinderung

Am 25. Juli 2018 war es soweit: ich war zum ersten Mal mit meinem Blog im Fernsehen vertreten! Genauer, beim Verbrauchermagazin „Volle Kanne“ des ZDF. Thema des Beitrags waren die Diskriminierungserfahrungen, die Menschen mit unsichtbaren Krankheiten und Behinderungen im Alltag machen. Also genau das Thema, das ich auch in meinem Blog aufgreife, insbesondere in meinem Fibromyalgie-Bullshitbingo!

Mit von der Partie waren auch meine wunderbare Blogger-Kollegin Heike Führ von „multiple arts“ und die Forscherin und Pädagogin Dr. Carolin Tillmann von der Uni Marburg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Feld der Disability Studies und gilt unter anderem der Untersuchung der Diskriminierung bei seltenen und/oder unsichtbaren Krankheiten und Behinderungen. Damit ist sie eine der wenigen im deutschsprachigen Raum, die die Lebenswirklichkeit chronisch kranker Menschen auf wissenschaftlicher Ebene ergründen. Für mich war ihre Teilnahme an der Sendung der ausschlaggebende Punkt, warum ich mich erstmal zu bildlicher Darstellung bereit erklärt habe. Und es war ein voller Erfolg!

Aber macht euch selbst ein Bild in der Mediathek des ZDF. Dort ist der Beitrag abrufbar bis 25.07.2019.

Im Beitrag des ZDF erfahrt ihr:

  • Welchen Bemerkungen und Diskriminierungen Heike Führ, die Multiple Sklerose hat, nach einem ZDF „Volle Kanne“-Beitrag in den Sozialen Medien ausgesetzt war.
  • Wie ich meine Erfahrungen mit Unverständnis, Vorurteilen und Diskriminierung in meinem Blog verarbeite.
  • Welche meiner Fibromyalgie-Symptome man mir nicht ansieht.
  • Welche Folgen es für die Betroffenen hat, dass das Verständnis für Krankheit und Behinderung immer noch zu häufig mit dem Grad der Sichtbarkeit verknüpft ist.
  • Warum diese Diskriminierungserfahrungen KEINE Einzelfälle sind.
  • Was nach den Forschungsergebnissen von Frau Dr. Tillmann die Ursachen für solches Verhalten sind.
  • Warum Alltagsphänomene, wie Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag, nicht mit Krankheitssymptomen, wie bspw. Fatigue, verglichen werden können (siehe dazu auch meinen Text „Ich bin auch total fertig“).
  • Welche negativen Folgen der Präventionshype für kranke Menschen haben kann.
  • Mit welchen typischen Vorwürfen chronisch Kranke konfrontiert werden.
  • Warum viele Menschen mit unsichtbaren Erkrankungen und Behinderungen diese oft verheimlichen.
  • Welche Empfehlungen Frau Dr. Tillmann gibt, um aus der Stigmatisierungsspirale herauszukommen.
  • Welche Folgen das Internet auf den Umgang mit unsichtbaren Erkrankungen und Behinderungen hat.
  • Warum Menschen mit sichtbaren Erkrankungen und Behinderungen anders behandelt werden, als solche mit unsichtbaren.
  • Wie Betroffene und Außenstehende lernen können aufeinander zuzugehen.

Danke an das Team des ZDF für die tolle Zusammenarbeit und die Umsetzung des Beitrages zu diesem wichtigen Thema! Mein großer Dank gilt auch Heike Führ und Dr. Carolin Tillmann für ihre treffenden Schilderungen!

Foto: Designed by freepic.diller / Freepik


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2 Replies to “FibroFee bei ZDF „Volle Kanne“”

  1. „Dr. Carolin Tillmann von der Uni Marburg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Feld der Disability Studies und gilt unter anderem der Untersuchung der Diskriminierung bei seltenen und/oder unsichtbaren Krankheiten und Behinderungen. Damit ist sie eine der wenigen im deutschsprachigen Raum, die Lebenswirklichkeit chronisch kranker Menschen auf wissenschaftlicher Ebene ergründen. “

    Eine andere sehr wirkmächtige Forscherin ist Theresia Degener, Professorin für Recht und Disability Studies an der EH in Bochum, die u.a. maßgeblich an der UN-Behindertenkonvention mitgearbeitet hat.

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