Entspannte Weihnachten für Chroniker*innen – Meine 10 besten Tipps

1. Oh du… scheiß doch drauf – Perfektionismus über Bord werfen Was ist der größte Stressfaktor am ganzen Weihnachtszirkus? Vermutlich die Erwartungen. Da sind natürlich unsere eigenen Erwartungen an Weihnachten. Und dann noch die der anderen, der Familie. Nicht selten prallen hier Welten aufeinander. Die Kinder wollen viele Geschenke – am besten sofort. Oma Erna will unbedingt alle Weihnachtslieder von A wie „Alle Jahre wieder“ bis Z wie „Zu Bethlehem geboren“ mit der ganzen Familie trällern. Onkel Heinz ordert alle 15 Minuten einen neuen Schnaps. Und der Hund wartet die ganze Zeit darauf, bis jemand das duftende Federtier in der Küche aus den Augen lässt. Als Heinz bei „Oh du

Wie neue Schmerzmittel entwickelt werden und warum Forschung die beste Medizin ist

Männer in gelbem Gummi und Frauen in grauem Satin /Anzeige*/Kooperation/ Wie sieht die Suche und Entwicklung neuer Schmerzmittel aus, nicht nur für Fibromyalgie? Vielleicht gibt es dort Männer in langen, schwarzen Mänteln, die mysteriöse rote und blaue Pillen anbieten? Oder sind es doch eher Typen in gelben Gummianzügen und Mundschutz, die in unterirdischen Laboren voller Schläuche und schimmernden Edelstahltanks unbekannte Substanzen anrühren? Und warum bitte habe ich solche Assoziationen, bei denen immer irgendwelche vermummten Kerle mit dubiosen Stoffen hantieren –  Matrix und Breaking Bad lassen grüßen?! Ich schätze, das liegt daran, dass ich von der Arbeit an Medikamenten kein konkretes Bild im Kopf hatte. Und dass mir – und euch

7 Tage, 7 Stories – Awareness für Fibromyalgie, ME/CFS & MCS 2019

7 Tage, 7 Stories – Awareness für Fibromyalgie, ME/CFS & MCS Heute, am 6. Mai 2019 startet mein diesjähriges Awareness-Projekt für Fibromyalgie, ME/CFS und MCS: 7 Tage –7 Stories! Leute, was bin ich aufgeregt und freu ich mich! Schon so lange habe ich die Idee zu diesem Projekt und die letzten Wochen habe ich eifrig daran gearbeitet. Es war für mich und für alle Beteiligten eine körperliche, logistische und auch technische Herausforderung.  Aber ich denke, die hat sich mehr als gelohnt. Warum braucht es mehr Awareness? Ich hoffe, ich habe euch jetzt neugierig genug gemacht – worum also geht’s? Um mehr Awareness, oder Bewusstsein für Fibromyalgie, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom

„Sie haben Fibromyalgie? Ich kann Sie heilen!“ – über haltlose Heilsversprechen und übergriffige „Hilfs“-Angebote

Heute geht´s mal wieder um ein Thema, das viele, wenn nicht sogar alle von euch betrifft. Und zwar die Schattenseiten des Chroniker-Daseins im Zeitalter der Digitalisierung. So toll es auch ist, dass uns Social Media die ort-, zeit- und befindlichkeitsunabhängige Kommunikation ermöglichen – gerade mein Blog lebt ja davon; Und so wunderbar demokratisch Wissen im Netz auch zugänglich gemacht wird – genauso umfangreich wird diese Möglichkeit natürlich auch genutzt, um zweifelhafte Produkte, dubiose Therapien und vollmundige Heilsversprechen an den chronisch kranken Mann, bzw. die Frau zu bringen. An jeder Ecke wird Heilung für scheinbar hoffnungslose Fälle versprochen. HEILUNG PER POST – MAL WIEDER Und über einen besonders exemplarischen Fall, der

Zu jung um krank zu sein? Warum wir unter uns Kranken weniger Unterschiede machen sollten

Wie einige von euch vielleicht schon wissen, bin ich für eine Fibromyalgie-Erkrankte noch relativ jung. Als ich meine Diagnose bekam war ich vierundzwanzig. Das ist jetzt auch schon bald fünf Jahre her. Mann, wie die Zeit vergeht. Wie so viele, habe auch ich zu diesem Zeitpunkt schon jahrelang Schmerzen sowie andere Symptome und unzählige Arzttermine hinter mir gehabt. Mehr dazu könnt ihr bei „Über mich“ lesen. Aber selbst mit Mitte dreißig gilt man ja in der Fibro-Community noch als jung. Man muss aber dazu sagen, dass die allermeisten Frauen und Männer, bei denen irgendwann einmal Fibromyalgie diagnostiziert wird, bereits in jungen Jahren Probleme mit Schmerzen hatten. Nur da kam halt

FibroFee bei ZDF „Volle Kanne“

Fernsehbeitrag zum Thema Diskriminierung bei unsichtbarer Erkrankung und Behinderung Am 25. Juli 2018 war es soweit: ich war zum ersten Mal mit meinem Blog im Fernsehen vertreten! Genauer, beim Verbrauchermagazin „Volle Kanne“ des ZDF. Thema des Beitrags waren die Diskriminierungserfahrungen, die Menschen mit unsichtbaren Krankheiten und Behinderungen im Alltag machen. Also genau das Thema, das ich auch in meinem Blog aufgreife, insbesondere in meinem Fibromyalgie-Bullshitbingo! Mit von der Partie waren auch meine wunderbare Blogger-Kollegin Heike Führ von „multiple arts“ und die Forscherin und Pädagogin Dr. Carolin Tillmann von der Uni Marburg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Feld der Disability Studies und gilt unter anderem der Untersuchung der Diskriminierung bei seltenen und/oder

Chronische Schmerzen behandeln mit Radon? – Mein Fazit zum Gasteiner Heilstollen (Anzeige)

DIE 3-WETTER-FORMEL Bad Gastein, 8:30 Uhr, Schneegestöber, die Gelenke laufen rund. Zwischenstopp München, 14 Uhr, Nieselregen, die Muskeln bleiben warm. Weiterfahrt nach Freiburg, recht windig aber perfekter Schutz, Energiereserven immer noch vorhanden. Alles dank der 3-Wetter-Formel des Gasteiner Heilstollens. So könnte ich die Wirkung bei mir zusammenfassen. Chronische Schmerzen behandeln mit Bergcharme, sozusagen. Du fragst dich, wovon zum Geier ich rede? Also abgesehen davon, dass man als Schmerzprofi und Rheumosaurus praktisch immer über´s Wetter reden kann? Na, vom nachhaltigen Erfolg meiner Radon-Kur im Gasteiner Heilstollen! Denn, seien wir ehrlich, das ist es, was euch wirklich interessiert: wirkt es und wenn ja WIE sieht diese Wirkung konkret aus? Ein halbes Jahr

Badische Zeitung berichtet über FibroFee

Über meine Erfahrungen mit Fibromyalgie und den Umgang damit auf meinem Blog, hat im Juni 2018 auch die Badische Zeitung berichtet (Freiburger Ausgabe). Artikel in Tageszeitungen sind wichtig, damit das Thema Fibromylagie und unsichtbare Erkrankungen mehr im Alltag der Leute Einzug hält. Um zu zeigen, dass es ganz normal ist und dass viele von uns dieselben Probleme haben. Ein Schritt für mehr Bewusstsein und mehr Sichtbarkeit! Wer den Artikel komplett lesen will, kann sich kostenlos für BZ-Plus registrieren und so 10 Artikel monatlich lesen. Foto: Designed by Freepik

Warum Wissen die beste Voraussetzung für ein gutes Leben mit Krankheit ist

Rezension von „Der Fibromyalgie-Ratgeber – Trotz Dauerschmerz ein gutes Leben führen“ AHNUNGSLOSIGKEIT MACHT ABHÄNGIG VON HILFE Im Herbst 2014, ein dreiviertel Jahr nach meiner Fibromyalgie-Diagnose, saß ich in einem Stuhlkreis mit rund 15 anderen Erkrankten in einem Therapieraum einer Rheuma-Klinik. Vor uns stand unsere Stationsärztin, mit Flipchart und Overhead-Projektor ausgestattet und erzählte uns Dinge über das Fibromyalgie-Syndrom. Wir konnten Fragen stellen, von eigenen Erfahrungen berichten und diese untereinander abgleichen. Diese Patientenschulung, durch die uns Frau Dr. H. sehr verständlich und einfühlsam führte, öffnete mir in zweierlei Hinsicht die Augen. Endlich fühlte ich mich nicht mehr alleine mit diesen ganzen, für Außenstehende oft schwer nachvollziehbaren Symptomen. Alle hatten wir ähnliche Erfahrungen

Mit Radon gegen den Schmerz – Bericht über meine Fibromyalgie-Kur, Teil 2 (Anzeige)

In mir beginnt es zu ziehen, zu zwicken und zu ziepen. Ganz langsam aber beständig wächst der Schmerz in meinen Muskeln und den Sehnen durch das Radon an. Es ist dieser dumpfe, drückende oder auch reißende und ganz typische Fibromyalgie-Schmerz. Es ist, als würde eine zähe, klebrige Masse unter meiner Haut in Bewegung kommen und das Gefühl noch in die letzten Winkel meiner Extremitäten tragen. Auch meine Gelenke machen sich bemerkbar, besonders die Knie und Ellenbogen. Der Zug rattert unter meinen Füßen und grauer Fels rauscht nur wenige Zentimeter vor dem Fenster vorbei. Jeder Meter, den wir weiter in den Berg hineinfahren, hinterlässt seine Spuren auf meinem Körper. Ich lächle.