Chronische Schmerzen behandeln mit Radon? – Mein Fazit zum Gasteiner Heilstollen (Anzeige)

DIE 3-WETTER-FORMEL Bad Gastein, 8:30 Uhr, Schneegestöber, die Gelenke laufen rund. Zwischenstopp München, 14 Uhr, Nieselregen, die Muskeln bleiben warm. Weiterfahrt nach Freiburg, recht windig aber perfekter Schutz, Energiereserven immer noch vorhanden. Alles dank der 3-Wetter-Formel des Gasteiner Heilstollens. So könnte ich die Wirkung bei mir zusammenfassen. Chronische Schmerzen behandeln mit Bergcharme, sozusagen. Du fragst dich, wovon zum Geier ich rede? Also abgesehen davon, dass man als Schmerzprofi und Rheumosaurus praktisch immer über´s Wetter reden kann? Na, vom nachhaltigen Erfolg meiner Radon-Kur im Gasteiner Heilstollen! Denn, seien wir ehrlich, das ist es, was euch wirklich interessiert: wirkt es und wenn ja WIE sieht diese Wirkung konkret aus? Ein halbes Jahr

Mit Radon gegen den Schmerz – Bericht über meine Fibromyalgie-Kur, Teil 2 (Anzeige)

In mir beginnt es zu ziehen, zu zwicken und zu ziepen. Ganz langsam aber beständig wächst der Schmerz in meinen Muskeln und den Sehnen durch das Radon an. Es ist dieser dumpfe, drückende oder auch reißende und ganz typische Fibromyalgie-Schmerz. Es ist, als würde eine zähe, klebrige Masse unter meiner Haut in Bewegung kommen und das Gefühl noch in die letzten Winkel meiner Extremitäten tragen. Auch meine Gelenke machen sich bemerkbar, besonders die Knie und Ellenbogen. Der Zug rattert unter meinen Füßen und grauer Fels rauscht nur wenige Zentimeter vor dem Fenster vorbei. Jeder Meter, den wir weiter in den Berg hineinfahren, hinterlässt seine Spuren auf meinem Körper. Ich lächle.

FAQ und Hilfe bei Fibromyalgie

Mich erreichen per Mail häufig die gleichen Fragen rund um Hilfe bei Fibromyalgie. Da ich diese Seite alleine betreibe, kann ich nicht immer alle diese Anfragen zeitnah  und ausführlich beantworten. Darum habe ich hier ein kleines FAQ zusammengestellt, das einen kurzen Überblick über die wichtigsten Fragen rund um FMS gibt. Ich verweise hier auch auf andere empfehlenswerte Anlaufstellen, Beratungs- und Hilfsangebote bei Fibromyalgie. Auf Pinterest findet ihr außerdem verschiedene Pinnwände, auf denen ich hilfreiche Links zu bestimmten Themenbereichen sammle – schaut vorbei. Folgende Fragen werden beantwortet: 1. Was ist Fibromyalgie? 2. Wie wird Fibromyalgie diagnostiziert ? Wie finde ich heraus, ob ich Fibromyalgie habe? 3. Wo finde ich Ärzte und

Von der Heilkraft eines Berges – Bericht über meine Fibromyalgie-Kur, Teil 1 (Anzeige)

DER GERUCH VON STEINEN Es herrscht schummeriges Licht und die warme, feuchte Luft legt sich wie Watte um mich und die zwanzig anderen Frauen. Hier drin scheint die Zeit still zu stehen. Nicht der leiseste Laut der Welt da draußen dringt zwischen diese Wände. Wer wissen will, ob Steine nach etwas riechen, sollte hier anfangen zu suchen. Ein winziger Hauch erdig, aber herber, trockener, kaum zu erahnen. Stein eben. Er umgibt uns, grau-braun marmoriert, hier und da ein Glitzern, von allen Seiten. Keine spricht ein Wort. Und wir sind alle nackt. Tief im Innern, genauer, zweieinhalb Kilometer in einem Berg der Österreichischen Alpen. Was wir hier tun? Schwitzen. Sehr viel

Los geht’s: meine Kur mit einer speziellen Fibromyalgie-Therapie! (Anzeige)

Endlich geht’s los – heute startet meine Kur. Zum dritten Mal werde ich eine Kur mit einer speziellen Therapie zu Fibromyalgie machen. Seit meiner Diagnose habe ich schon so viel ausprobiert, aber nichts hat mir so gut geholfen wie das. Leider ist die Therapie zwar bei den Krankenkassen anerkannt, aber wenige Ärzt*innen und Patient*innen wissen davon, dass sie bei Fibromyalgie sehr gut wirkt. Na, seid ihr neugierig geworden? Dann folgt mir auf Facebook, Instragram und Twitter. Dort werde ich euch die nächsten drei Wochen mitnehmen und euch zeigen, was ich dort mache und wie alles abläuft. Am meisten erfahrt ihr auf meinem Instagram-Profil: dort werde ich in den Stories unter

Fibromyalgie ist… den Mut nicht zu verlieren

DANKE LIEBE COMMUNITY  Erst einmal möchte ich mich bei euch allen da draußen für das zahlreiche Feedback zu meinem letzten Blogartikel „Fibromyalgie ist… Nr. 1!“ bedanken! Es hat mich wahnsinnig gefreut zu sehen, dass euch der Beitrag derart angesprochen hat und ihr bei der Aktion, den Satz „Fibromyalgie ist…“ zu vervollständigen, so toll mitgemacht habt. Ihr habt mir so viele Nachrichten und Kommentare geschickt – ganz großes Danke! Ich will trotzdem noch ein paar mehr Sätze von euch sammeln, um dann die schönsten auswählen zu können, weil sich viele Sätze sehr ähneln. Also schreibt mir auch gerne unter diesem Artikel wieder einen Kommentar oder schickt mir eine Nachricht in der

Fibromyalgie ist,… Nr. 1

Was ist Fibromyalgie eigentlich? Wie fühlt sich das an? Was heißt das konkret, also im Alltag? Wie verändert sie das Leben derjenigen, die sie haben? Das sind wohl die häufigsten Fragen, die sich Nicht-Betroffene stellen – oder stellen sollten. Und das sind Fragen, die sich nicht leicht beantworten lassen. Nicht nur, weil die Medizin noch keine Ursache für diese Krankheit gefunden hat. Sondern weil es schwer ist, das zu beschreiben, was die Fibromyalgie mit dem eigenen Körper macht. Weil die Antworten darauf unbequem und schmerzhaft sind, wie die Erkrankung selbst. Und weil diese Erkrankung so oft verharmlost, belächelt, missverstanden und – leider am häufigsten – komplett ignoriert wird. Vom Umfeld,

BSB Vol. 9: „Was, du gehst schon? Sei kein Spielverderber!“

Varianten: „Musst du etwa früh aufstehen und lernen? Uncool!“, „Sei doch mal ein bisschen spontan!“, „Sei doch nicht so langweilig.“ Tja, wo soll ich da anfangen. Vielleicht damit, dass ich zugebe, dass diese Vorwürfe durchaus zutreffen. Ich bin tatsächlich oft ein „Spielverderber“, ich bin uncool, ich bin wenig spontan und ich bin aus der Perspektive Gleichaltriger ziemlich langweilig. Ich meckere über Lärm und ziehe mich oft zurück, weil es mir in Gesellschaft häufig zu laut ist. Ich nehme dann ab einem bestimmten Lärmpegel, einem bestimmten Menschenaufkommen und nach einer gewissen Uhrzeit nur noch spärlich an Gesprächen teil. Ich bin sehr selten bis niemals auf coolen Partys, hippen Festivals, geilen Feten,

Fibromyalgie und mein Leben im Paralleluniversum

Vielleicht hat sich die eine oder der andere schon gefragt, was es mit dieser Kategorie „Paralleluniversum“ auf sich hat. Hier findet ihr nicht nur die Texte, die nicht Teil meines Fibromyalgie-Bullshit-Bingos sind. Hier findet ihr Texte, die beschreiben, wie mein Alltag, mein Leben und meine Gefühle mit einer chronischen und (meist) nicht sichtbaren Erkrankung aussehen. Sehr oft fühle ich mich, als würde ich in einem Paralleluniversum leben – irgendwie scheint alles gleich, bis auf diesen einen Unterschied, der mein Leben aber komplett verändert. Das Lustige, oder auch das Traurige daran: praktisch keiner um mich herum bekommt etwas davon mit, außer sie oder er kennt meine Diagnose – aber nicht mal dann

BSB Vol. 7: Mit dir kann man auch gar nichts mehr machen

VARIANTEN: „Was sollen wir denn mit dir machen? Es geht ja nichts mehr.“ „Jetzt muss ich da schon wieder alleine hin.“, „Wie, du willst schon wieder zu Hause bleiben?“ Eines der Dinge, die für mich am Anfang mit am Schwierigsten waren, war die soziale Isolation. Und ich bin wirklich kein Mensch, der ständig Leute um sich herum haben muss. Im Gegenteil, ich bin gern alleine und kann mich sehr gut mit mir selbst beschäftigen. Aber wenn man die meisten sozialen Aktivitäten nicht mehr mitmachen kann, dann wird es ganz schnell sehr einsam um einen herum. Es ist, als wenn das eigene Leben stillstehen würde, eingefroren, und einem komplett anderen Rhythmus