Entspannte Weihnachten für Chroniker*innen – Meine 10 besten Tipps

1. Oh du… scheiß doch drauf – Perfektionismus über Bord werfen Was ist der größte Stressfaktor am ganzen Weihnachtszirkus? Vermutlich die Erwartungen. Da sind natürlich unsere eigenen Erwartungen an Weihnachten. Und dann noch die der anderen, der Familie. Nicht selten prallen hier Welten aufeinander. Die Kinder wollen viele Geschenke – am besten sofort. Oma Erna will unbedingt alle Weihnachtslieder von A wie „Alle Jahre wieder“ bis Z wie „Zu Bethlehem geboren“ mit der ganzen Familie trällern. Onkel Heinz ordert alle 15 Minuten einen neuen Schnaps. Und der Hund wartet die ganze Zeit darauf, bis jemand das duftende Federtier in der Küche aus den Augen lässt. Als Heinz bei „Oh du

Chronische Schmerzen behandeln mit Radon? – Mein Fazit zum Gasteiner Heilstollen (Anzeige)

DIE 3-WETTER-FORMEL Bad Gastein, 8:30 Uhr, Schneegestöber, die Gelenke laufen rund. Zwischenstopp München, 14 Uhr, Nieselregen, die Muskeln bleiben warm. Weiterfahrt nach Freiburg, recht windig aber perfekter Schutz, Energiereserven immer noch vorhanden. Alles dank der 3-Wetter-Formel des Gasteiner Heilstollens. So könnte ich die Wirkung bei mir zusammenfassen. Chronische Schmerzen behandeln mit Bergcharme, sozusagen. Du fragst dich, wovon zum Geier ich rede? Also abgesehen davon, dass man als Schmerzprofi und Rheumosaurus praktisch immer über´s Wetter reden kann? Na, vom nachhaltigen Erfolg meiner Radon-Kur im Gasteiner Heilstollen! Denn, seien wir ehrlich, das ist es, was euch wirklich interessiert: wirkt es und wenn ja WIE sieht diese Wirkung konkret aus? Ein halbes Jahr

Mit Radon gegen den Schmerz – Bericht über meine Fibromyalgie-Kur, Teil 2 (Anzeige)

In mir beginnt es zu ziehen, zu zwicken und zu ziepen. Ganz langsam aber beständig wächst der Schmerz in meinen Muskeln und den Sehnen durch das Radon an. Es ist dieser dumpfe, drückende oder auch reißende und ganz typische Fibromyalgie-Schmerz. Es ist, als würde eine zähe, klebrige Masse unter meiner Haut in Bewegung kommen und das Gefühl noch in die letzten Winkel meiner Extremitäten tragen. Auch meine Gelenke machen sich bemerkbar, besonders die Knie und Ellenbogen. Der Zug rattert unter meinen Füßen und grauer Fels rauscht nur wenige Zentimeter vor dem Fenster vorbei. Jeder Meter, den wir weiter in den Berg hineinfahren, hinterlässt seine Spuren auf meinem Körper. Ich lächle.

Von der Kraft eines Berges – Bericht über meine Fibromyalgie-Kur, Teil 1 (Anzeige)

DER GERUCH VON STEINEN Es herrscht schummeriges Licht und die warme, feuchte Luft legt sich wie Watte um mich und die zwanzig anderen Frauen. Hier drin scheint die Zeit still zu stehen. Nicht der leiseste Laut der Welt da draußen dringt zwischen diese Wände. Wer wissen will, ob Steine nach etwas riechen, sollte hier anfangen zu suchen. Ein winziger Hauch erdig, aber herber, trockener, kaum zu erahnen. Stein eben. Er umgibt uns, grau-braun marmoriert, hier und da ein Glitzern, von allen Seiten. Keine spricht ein Wort. Und wir sind alle nackt. Tief im Innern, genauer, zweieinhalb Kilometer in einem Berg der Österreichischen Alpen. Was wir hier tun? Schwitzen. Sehr viel